Gemeindenachricht

Seniorendienste St. Martin GmbH.
Drei "goldene Kessel" für die Küche von St. Martin.


Insgesamt 380 Personen werden täglich von Magdalena Huber und ihrem Küchenteam versorgt. Davon sind 56 Bewohner des Altenpflegeheims, 45 Personen der Tagespflege, 20 Personen von „Essen auf Rädern“ sowie insgesamt 260 Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen.

Somit greift das Versorgungssystem, das im Pflegeheim begann, inzwischen im ganzen Quartier und versorgt Menschen von ganz jung bis ins hohe Alter, betonte Geschäftsführer Thomas Ritter in seiner Begrüßungsrede in der vollbesetzten Cafeteria des Altenpflegeheims St. Martin. Er sei zu Recht stolz, so Ritter, auf sein engagiertes Küchenteam, das sich in diesem Jahr insgesamt drei externen Bewertungen gestellt habe.  
 
Das Küchenteam um Leiterin Magdalena Huber hatte sich in den vergangenen Monaten auf eigenen Wunsch der Herausforderung einer externen Leistungsbewertung des Unternehmens „My Kessel“ gestellt.  In einem zweimonatigen Audit wurde das Team durch eine neutrale Prüfstelle gecoacht und zertifiziert. Die so genannte „Kessel-3.0 Methode“, die Küchenmeister Rolf Maninger dabei anwendet, wurde in den Bereichen Qualität, Marketing, Mitarbeiter und Wirtschaftlichkeit bewertet. Insgesamt mussten in allen Bereichen 320 Fragen beantwortet werden, die in einer Begutachtung durch den Auditor kontrolliert wurden. Dazu kamen zusätzlich Angaben zu aktuellen Daten wie zur Anzahl der produzierten Mahlzeiten, zum Lebensmitteleinkauf, zu Personalkosten oder Hygienefaktor.

Küchenmeister und Coach Rolf Maninger, seit 47 Jahren im Gewerbe tätig, erklärte auf anschauliche und unterhaltsame Art die Herangehensweise seiner Arbeit und unterbreitete die einzelnen Ergebnisse seiner Testate. „In der Gastronomie gibt es Michelin-Sterne, wir vergeben goldene Kessel“, berichtete er den Gästen. In allen vier Bereichen erzielte die Küchencrew der Seniorendienste St. Martin eine hohe Punktzahl, sodass von fünf möglichen drei Kessel erzielt werden konnten, was einem „Vorbildhaft“ entspricht. Auch in den  Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit wurde bewertet. Hier erreichten die Köche volle Punktzahl, was mit „fünf Blättern“ einem perfekten Ergebnis entspricht.
 
Nach Überreichen des Zertifikats bedankte sich Magdalena Huber bei ihrem engagierten Team, bei der Geschäftsleitung sowie bei Coach Rolf Maninger für die gute Zusammenarbeit. Besonders wichtig in ihrer Arbeit seien ihr, wie sie betonte, Qualität und Regionalität der zu verarbeitenden Lebensmittel. Frisch, abwechslungsreich und selbstgemacht seien die Grundsätze ihrer Arbeit. Nach diesem Erfolg ist der Ehrgeiz des motivierten Teams noch mehr geweckt worden und man sei sich einig, auch den nächsten Kessel anzugehen. „Es war sehr anstrengend, aber ich bin stolz, und 2018 werden wir noch den letzten Kessel erreichen“, gab sie sich überzeugt.
 
Alleinunterhalter Uwe Stemmler sorgte vor und nach dem offiziellen Teil für die musikalische Unterhaltung und erntete tosenden Applaus. Im Anschluss wurden die Gäste zu Umtrunk und Buffet eingeladen.
Redakteur / Urheber
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Redakteur / Urheber
Stephanie Rohn, Mittelbadische Presse.

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