Gemeindenachricht

Frauenpower bei der 11. Lesearena in Appenweier


Bericht und Bild: Stefanie Rohn

Bei der elften Appenweierer Lesearena der Reihe ArtAppenweier war Frauenpower angesagt. Drei heimische Autorinnen lasen im Bürgersaal aus ihren Werken.
 
Die Lesearena hat seit fünf Jahren ihren festen Platz in der Gemeinde Appenweier. „Wir möchten mit den Angeboten der Reihe „ArtAppenweier“ heimischen Künstlern eine Plattform bieten, ihre Werke vorzustellen“, erklärte Bürgermeister-Stellvertreter Hans-Peter Wiedemer in seiner Begrüßung. Ebenso stellte er das Gesicht der Lesearena vor: Roland Klöpfer, Buchbinder und Verleger, von Anfang an mit Engagement und Inbrunst dabei, so Wiedemer.
 
Leider hatte die derzeit grassierende Grippewelle auch vor den Autoren nicht Halt gemacht, sodass am Donnerstagabend nur drei Schreibkünstlerinnen lesen konnten. So gab es ein Trio mit geballter Frauenpower, allesamt bekannt und gleichermaßen geschätzt in der Runde. Den Anfang machte Martina Lichtenfeld. Die für ihre spannenden und ans Herz gehenden Kurzgeschichten beliebte Leserin hatte eine Geschichte aus dem Klinikalltag mitgebracht: „Die unbezahlte Frühstückspause“- Alltag einer Krankenschwester auf der Intensivstation. Gebannt lauschten die Zuhörer der realitätsnahen Schilderung.
 
Als nächstes nahm Monika Zimmermann am Lesepult Platz. Nach einiger Zeit fand sie an diesem Abend erneut den Weg zur Appenweierer Lesearena. „Vor ungefähr zehn Jahren fing ich an mit dem Schreiben, Geschichten, Satire, Lyrik…“, erzählte die Autorin aus Baden-Baden. Ab dem Zeitpunkt des Renteneintritts floss es dann aus ihr heraus, wie sie beschrieb. So veröffentlichte sie mit großem Erfolg ihr erstes Buch „Träume“. Im ersten Teil des Abends las sie aus ihren neusten, noch nicht veröffentlichten Werken vor. Kurzgeschichten mit Kindheitserinnerungen, Gedichte mit den Titeln „Februarmorgen“, „Frühling“ oder „Herzbeschwerden“, stets lebhaft umschrieben und oft in eine versteckten Lebensweisheit verpackt.
 
Nach einer kleinen Pause mit Umtrunk und der Gelegenheit mit den Autoren ins Gespräch zu kommen, kam Marianne Riebold an das Lesepult. Ihre Fangemeinde freute sich schon auf ein weiteres Abenteuer des kleinen Spatzen „Malo“, der zusammen mit seiner Familie und seinen Freunden so manches Abenteuer in unserer Region erlebt. Dieses Mal erzählte die Autorin in der Geschichte „Kuckuksei“, wie Malos Schwester ein fremdes Ei adoptiert und damit dem Kuckuck Waldemar ins Leben begleitet. Ein zweites Mal nahm Monika Zimmermann die Besucher mit ins Land ihrer persönlichen Lyrik. Sie las aus ihrem bereits veröffentlichten Buch „Träume“ vor. Zum Abschluss des Abends, getreu dem Motto „Frauenpower“ entführte Marianne Riebold die Besucher noch einmal in die Welt des Sperlings „Malo“, der mit seiner Familie das Weinfest in Eisental besucht.

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