Gemeindenachricht

Unkrautbekämpfung mit Heißwasser


Bereits seit einigen Monaten testen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs Geräte verschiedener Firmen für ein neues, effektives Verfahren zur Unkrautbekämpfung. Die Methode, das Unkraut mit Heißwasser zu vernichten, hat nichts mit den bekannten Hochdruckgeräten für den Privatbereich zu tun, im Gegenteil: Mit geringem Druck wird das mit bis zu 120 Grad sehr heiße Wasser auf die Pflanzen gesprüht. Dadurch platzen die Pflanzenzellen und der Pflanzenhals wird durch Verbrennung angegriffen. Das Heißwasser dringt bis zu den Wurzelfasern ein und verbrüht sie. Daraufhin verkümmert die Pflanze. Um den Unkrautbewuchs einzudämmen sind jährlich 3 bis 4 Anwendungen erforderlich. Für schmale Stellen wird eine Sprühlanze eingesetzt, für Wege eine Walze (wie auf dem Foto). Bürgermeister Tabor inspizierte insbesondere die Friedhöfe, um sich ein Bild von der Wirkungsweise des Gerätes zu machen. Der Einsatzbereich für das Heißwassergerät ist vielfältig: Friedhöfe, Spielplätze, Verkehrsinseln, Gehwege. Zurzeit wird noch mit Leihgeräten getestet. Wenn sich das System bewährt, wird die Anschaffung des etwa 30.000 Euro teuren Gerätes geprüft.


Bauhofleiter Bruno Vollmer, Bürgermeister Manuel Tabor und Klaus Brudy am Urloffener Friedhof