Gemeindenachricht

Schön anzusehen ist der Hohle Lerchensporn im Appenweierer Wald.



Unbeeindruckt vom Coronavirus zieht der Frühling ins Land. Giftig, aber schön anzusehen ist der Hohle Lerchensporn im Appenweierer Wald. Sein lateinischer Name Corydalis cava leitet sich aus dem griechischen Wort (κορύδαλις korýdalis) für Haubenlerche ab, da die Blütenform den gespornten Zehen dieses Vogels ähnelt. Cava leitet sich vom lateinischen Wort cavus für hohl ab und bezieht sich auf die hohle Knolle.

 KW 16_Lerchensporn

Der Hohle Lerchensporn gedeiht am besten auf etwas feuchten, lockeren und nährstoffreichen Lehmböden und wird bis zu 30 cm hoch. Die Pflanze wächst bereits zeitig im Jahr und blüht vor dem Laubaustrieb im Wald. So kann das Sonnenlicht voll ausgenutzt werden. Die Bestäubung erfolgt wegen der Blütenform durch langrüsselige Bienen. Als Honigräuber treten Hummeln in Erscheinung. Um an die begehrte Nahrung zu kommen, beißen sie den Sporn von außen an und nehmen, ohne der Bestäubung zu dienen, Nektar auf.

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