Gemeindenachricht

Innenminister von Baden Württemberg Reinhold Gall in Urloffen: Dialog mit Freiwilligen Feuerwehren im Ortenaukreis (22.04.2013).


Innenminister von Baden Württemberg Reinhold Gall in Urloffen

Es sind viele Anforderungen, die an die Mitglieder der Wehr gestellt werden, eine große Bandbreite des Wissens ist gefordert, um die vielfältigen Hilfeleistungen bewerkstelligen zu können. Das erfordere auch eine längere und vertiefte Ausbildung der Führungskräfte der Wehren. Der Innenminister forderte mehr Frauen in der Wehr. Da könne man auch die Uniformen weiblicher gestalten, um sie für die Frauen attraktiver zu machen. Man müsse verstärkt auch auf Menschen mit einem Migranten-Hintergrund zugehen. Karl-Rainer Kopf, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD moderierte die Diskussion mit dem Minister.

„Uns wird durch tägliche Schlagzeilen in der Zeitung in unserem so sicher geglaubten Alltag bewusst, dass ein gewisses Risiko immer da ist und Feuerwehreinsätze zum Alltag gehören. „Es geht um Unglück und es geht um Hilfe und Rettung, es geht um technische Hilfeleistung“, konzentriert Bürgermeister Tabor das Handeln der Freiwilligen Feuerwehren und betont die ernste Botschaft: „Unglücke können immer und in jeder Lebenslage jeden von uns treffen, wohl dem, der gewappnet ist. Und darum müssen heute Schwerpunkte und Prioritäten gesetzt werden.“ Leben retten und Sachwerte schützen, das sind existentielle Schwerpunkte, so Tabor weiter. Leben retten habe erste, habe höchste Priorität.


Die Bürgerinnen und Bürger brauchen eine funktionierende Feuerwehr. Die zweckmäßige und bedarfsgerechte Ausstattung und Unterkunft der Feuerwehr für den Schutz der Menschen und ihrer Sachgüter in einer Gemeinde ist notwendig. Für effektiven Einsatz im Brandfall und schnelle Hilfe bei der Rettung von Menschenleben ist modernes Gerät unerlässlich. Neue und moderne Ausstattung schützt die Feuerwehrmänner, also Jugend, Männer und Frauen im Feuerwehreinsatz, bei ihren vielfältigen Einsätzen oder Einsatzmöglichkeiten. Gleichzeitig trägt neue und moderne Ausstattung dazu bei, die Motivation und Einsatzbereitschaft in der jüngeren Generation zu erhöhen. Stärkere Verantwortung, Technikfreude und Teamgeist werden geweckt.

„Bei aller Freude über die Technik dürfen wir nicht unsere hauptberuflichen und ehrenamtlich tätigen Feuerwehrmänner… und Frauen und Jugend… vergessen, ohne deren tägliche Bereitschaft anderen zu helfen, alle Technik nichts nutzen würde“, betont der Bürgermeister, „der Dienst im örtlichen Brandschutz erfordert Idealismus, Mut und Opferbereitschaft.“ Das beginnt mit der Teilnahme an den regelmäßigen Übungen und Fortbildungsveranstaltungen. Hinzu kommen im Jahresablauf zahlreiche Einsätze, bei denen die Belastbarkeit des Feuerwehrmanns und der Feuerwehrfrau immer wieder auf harte Proben gestellt wird. Einsätze sind belastend.

Eigenleistungen der Wehr unterstreichen einmal mehr, wie viel und wie unermüdlich unsere Feuerwehren zum Wohle der Allgemeinheit engagiert sind. Tabor lobt: „Die Männer und Frauen der Feuerwehr zeigen damit ein beispielhaftes Maß an Bürgersinn.“

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